1. Hohe Temperaturbeständigkeit
Am Beispiel von Fluorkunststoffen (PTFE, FEP, PVDF, ETFE, PFA) kann ihre maximale Betriebstemperatur 260 °C erreichen, wobei die untere Temperaturgrenze über -18 °C liegt.
Konventionell Kunststoffrohre (wie PPR und PVC) können unter 90℃ lange Zeit stabil verwendet werden, oberhalb von 95℃ kommt es jedoch zu Erweichung oder sogar zum Versagen.
2. Zähigkeit bei niedrigen Temperaturen
PPR-Rohre behalten in Umgebungen mit niedrigen Temperaturen von -20℃ bis -40℃ ein gewisses Maß an Zähigkeit bei, neigen jedoch unter 5℃ zur Sprödigkeit, was die Auswahl von Rohren, die speziell für niedrige Temperaturen geeignet sind, oder von Rohren mit verdickten Wänden erfordert.
HDPE und PE-RT funktionieren gut im Bereich von -40℃ bis -20℃ und eignen sich für Heizungs- oder Wasserversorgungssysteme in kalten Regionen.
3. Umfassende Leistungstests
Durch die Prüfung von Rohren in einer Niedertemperatur-/Hochtemperatur-Wechselkammer (-80℃ bis 150℃) auf Indikatoren wie Druckfestigkeit und Wärmeformbeständigkeit kann die Zuverlässigkeit des Materials unter extremen Temperaturen überprüft werden.
Industriestandards erfordern, dass die Pipeline bei -20 °C „nicht spröde“ und bei 80 °C „nicht fließend“ bleibt, um einen sicheren Betrieb in extremen Umgebungen zu gewährleisten.